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Pleite von Thomas Cook : Warum die größte Insolvenz in der europäischen Reisebranche droht

Reisende stehen am Sonntag am Check-In-Schalker von Thomas Cook in London im Flughafen Gatwick. Bild: dpa

Der älteste Reisekonzern der Welt kämpft um sein Überleben. Misslingt das, wird eine große Rückholaktion für 600.000 Kunden erforderlich. Einige wünschen sich jetzt, dass der Staat einspringt.

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          Europas zweitgrößter Reisekonzern Thomas Cook hat über das Wochenende versucht, eine Insolvenz abzuwenden. Der Mutterkonzern von Neckermann Reisen führte am Sonntag in London Gespräche mit seinen größten Aktionären, darunter Fosun aus China, und seinen Hauptgläubigern. Das galt gemeinhin als letzter Versuch, eine Finanzierungslücke von 200 Millionen Pfund (226 Millionen Euro) für ein schon 900-Millionen-Pfund umfassendes Rettungspaket zu schließen.

          Timo Kotowski

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Philip Plickert

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

          Thomas Cook wollte sich nicht zum Stand äußern. „Wir setzen nach wie vor alles in unseren Möglichkeiten Stehende daran, den Deal zur Rekapitalisierung über die Ziellinie zu bringen“, hieß es am Sonntag in London. Die Verhandlungen mit allen wesentlichen Stakeholdern sind komplex und dauern derzeit noch an.

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