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Tourismus-Krise : Das große Sterben der Hotels

Viele Schlüssel hängen noch: Hotels fehlen Gäste. Bild: dpa

Stadturlauber fehlen, Geschäftsleute auch: Viele Hoteliers bangen um ihre Existenz. Das Aus für erste Adressen wie das „Anna“ in München oder den Hessischen Hof in Frankfurt gilt als Auftakt einer „dramatischen Auslese“.

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          Das Anna-Hotel am Münchner Stachus kann zentraler kaum liegen. Hotelgäste stolpern geradezu vom Ausgang in die Fußgängerzone. Vor 18 Jahren eröffnete es als das erste Designhotel in München. Zum Jahresende will die Inhaberfamilie das „Anna“, wie Münchner das Hotel nennen, schließen. Der Gästeschwund in der Corona-Krise macht ein rentables Wirtschaften unmöglich.

          Timo Kotowski
          Redakteur in der Wirtschaft.
          Rüdiger Köhn
          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in München.
          Michael Psotta
          Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für den Immobilienteil.

          „Mit nicht einmal 25 Prozent unserer normalen Umsätze schaffen wir es leider nicht, den Betrieb aufrechtzuerhalten, denn die monatlichen Kosten bleiben“, sagt Michael Geisel, einer der drei Brüder in der Geschäftsführung. Wenige Tage zuvor kündigte schon der Betreiber des Hessischen Hofs in Frankfurt die Schließung des renommierte Hauses nahe der Frankfurter Messe an. Das Aus für das „Anna“ und den Hessischen Hof könnte nur der spektakuläre Auftakt für eine Welle von Schließungen sein.

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