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Total investiert in Indien : „Das weltgrößte Ökosystem für grünen Wasserstoff“

Pionierarbeit: Total Energies steigt bei Adani ein, um „grünen“ Wasserstoff zu produzieren. Bild: Reuters

Warum Frankreichs und Indiens Energieriesen enger zusammenrücken.

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          Frankreichs und Indiens Energieriesen rücken noch enger zusammen. Am Dienstag gab Total Energies bekannt, mit 25 Prozent bei der Tochtergesellschaft von Adani einzusteigen, in der das Geschäft mit erneuerbaren Energien gebündelt ist. Gemeinsam will man das Geschäft mit „grünem“, also weitgehend CO2-neutralem Wasserstoff ankurbeln und dessen Produktion bis zum Jahr 2030 auf jährlich eine Million Tonnen erhöhen. Erneuerbare Stromkapazitäten im Umfang von 30 Gigawatt sollen dafür genutzt werden. Zur Einordnung: In Deutschland sind derzeit rund 60 Gigawatt an Solaranlagen installiert.

          Christoph Hein
          Wirtschaftskorrespondent für Südasien/Pazifik mit Sitz in Singapur.
          Niklas Záboji
          Wirtschaftskorrespondent in Paris

          Total Energies und Adani stellen in Aussicht, „das weltweit größte Ökosystem für grünen Wasserstoff aufzubauen“, das Verbrauchern die niedrigsten Kosten für grünen Wasserstoff ermöglicht. Damit Letzteres gelingt, soll die Adani-Tochtergesellschaft eine vollständige Wertschöpfungskette von der Herstellung der für die Erzeugung von erneuerbarem Strom und „grünem“ Wasserstoff benötigten Anlagen bis hin zu dessen Weiterverarbeitung zu Nebenprodukten wie Stickstoffdünger und Methanol aufbauen. Der Wasserstoff soll sowohl für den indischen Markt als auch für den Export bestimmt sein.

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