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F.A.Z.-exklusiv : Die Bundesliga brummt wie nie – und vergibt Chancen

  • -Aktualisiert am

Totale Leidenschaft: Fans von Union Berlin Bild: Picture-Alliance

Die Topklubs in Deutschland setzen erstmals 4 Milliarden Euro um, sie sind stabiler denn je. Aber hinter Bayern und Dortmund klafft eine große Lücke. Es fehlt die hohe Effektivität von Vereinen wie in der spanischen La Liga.

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          Unabhängig von Konjunkturschwächen der Wirtschaft, von Handelsstreitigkeiten oder von Finanzkrisen hat die Fußball-Bundesliga kontinuierlich an Wert gewonnen und zum 15. Mal in Folge ein Geschäftsjahr mit einem Umsatzrekord bestritten. Erstmals kamen die 18 Klubs der ersten Liga in der abgeschlossenen Saison 2018/19 knapp über die Erlösmarke von 4 Milliarden Euro – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Prozent.

          Dies geht aus dem aktuellen Wirtschaftsbericht der Deutschen Fußball Liga (DFL) hervor, welcher der F.A.Z. vorab vorliegt. DFL-Geschäftsführer Christian Seifert sprach von einer beachtlichen Wachstumsgeschichte. „Der deutsche Profifußball hat sich zu einer zukunftsfähigen Industrie entwickelt, die inzwischen direkt und indirekt 56.000 Arbeitsplätze schafft und über eine hohe finanzielle Stabilität verfügt.“

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