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Bereichsvorstand der Post : Der Postbote für schwierige Fälle

Zusätzliche Postboten sollen den Paketboom bewältigen. Bild: dpa

Tobias Meyer soll das angeschlagene Geschäft der Post mit Briefen und Paketen auf Kurs bringen. Seine Strategie, um der Flut an Sendungen Herr zu werden: mehr Maschinen und mehr Zusteller.

          Wenn an diesem Montag das Briefporto auf 80 Cent steigt, kommt Tobias Meyer bei seinem anspruchsvollen Auftrag einen wichtigen Schritt voran. Der neue Mann im Post-Vorstand soll das Ressort „Post & Paket Deutschland“, kurz P&P, sanieren. Das Traditionsgeschäft leidet unter rückläufigen Briefmengen und gestiegenen Personalkosten im wettbewerbsintensiven Paketmarkt. Zum 1. Juli konnte die Deutsche Post dank politischer Unterstützung die höheren Briefpreise durchsetzen. Die damit verbundenen Mehreinnahmen in dreistelliger Millionenhöhe sollen Meyer dabei helfen, die Sparte wieder auf Vordermann zu bringen.

          Christine Scharrenbroch

          Freie Autorin in der Wirtschaft.

          Nach dem Ausscheiden des langjährigen Spartenchefs Jürgen Gerdes hatte der Vorstandsvorsitzende Frank Appel die Führung der angeschlagenen Stamm-Sparte im Frühjahr 2018 zunächst selbst in die Hand genommen. Schon bald darauf aber holte er für die Aufräumarbeiten Meyer als Leiter des Betriebs und der Informationstechnik an seine Seite. Im April dieses Jahres übertrug er ihm schließlich die Verantwortung für das Vorstandsressort. Meyer habe gezeigt, dass er in der Lage sei, den begonnenen Umbau erfolgreich weiterzuführen, lobte Appel seinerzeit.

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          Tobias Meyer will das Kerngeschäft wieder auf eine solide Basis stellen, bevor er sich Zukunftsthemen widmet.

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