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Tiefkühl-Lieferdienst : Eismann steht zum Verkauf

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Ein Eismann-Lieferwagen Bild: Eismann

Eismann, die Nummer Zwei auf dem hart umkämpften deutschen Markt für Tiefkühlkost-Lieferungen, sucht einen neuen Eigentümer.

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          Der Tiefkühlkost-Lieferdienst Eismann steht zum Verkauf. Es gebe schon drei ernsthafte Interessenten, berichtete am Freitag ein Firmensprecher. Der Verkaufsprozess solle bis spätestens Sommer 2019 abgeschlossen sein. Zuvor hatten die „Wirtschaftswoche“ und die „Lebensmittel Zeitung“ über die Verkaufspläne des Eismann-Mehrheitseigentümers, des niederländischen Finanzinvestors Gilde, berichtet.

          „Die Suche nach einem neuen Mehrheitseigentümer für Eismann läuft“, zitierte die „Wirtschaftswoche“ den geschäftsführenden Gesellschafter des Unternehmens, Frank Hoefer.

          Eismann gilt als Nummer Zwei hinter Bofrost im hart umkämpften deutschen Markt für Tiefkühlkost-Lieferungen. Das Geschäft sei jedoch in den vergangenen Jahren schwierig geworden, berichtete die „Lebensmittel Zeitung“ unter Berufung auf Branchenexperten. Denn neue Online-Anbieter wie Rewe und Amazon sicherten sich immer größere Stücke des Marktes und setzen die etablierten Heimlieferdienste unter Druck.

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