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Thomas Cook-Insolvenz : Ein Härtetest für die Reisebranche

  • -Aktualisiert am

Touristen sonnen sich am Strand von El Arenal auf Mallorca Bild: dpa

Mit der Insolvenz von Thomas Cook steht für die Reisebranche erheblich mehr auf dem Spiel als das Ausscheiden eines prägenden Traditionsunternehmens.

          3 Min.

          Diese Insolvenz hinterlässt in der ganzen Branche Spuren. Die Rettung von Thomas Cook, dem nach TUI zweitgrößten Reiseveranstalter der Welt, ist gescheitert. Ein 900 Millionen Pfund schweres Sanierungspaket sollte den Konzern eigentlich in eine wirtschaftlich rosige Zukunft führen, gestützt auf eine neue Strategie mit mehr eigenen Hotels. Stattdessen steht die Abwicklung großer Teile des traditionsreichen Reiseunternehmens an.

          Für viele Kunden fällt der Urlaub aus. Pauschalreisende erhalten zwar ihr Geld zurück, doch nicht rechtzeitig genug, um kurzfristig umzubuchen. Viele Hoteliers, Gastronomen und Busunternehmer in den Urlaubsgebieten müssen sich darauf einstellen, dass vorerst weniger Touristen kommen und ihre Einnahmen schrumpfen werden.

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