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Textilunternehmen : Masken ziehen die Tüftler an

Heute gibt es Masken in allen Varianten. Bild: dpa

Trikotstoffe für Masken verwenden – das galt im Frühjahr noch als Pioniertat. Doch die große Nachfrage hat längst ganz neue Produkte hervorgebracht.

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          Ohne das kleine Silikon-Ding geht Kerstin Freytag nicht mehr aus dem Haus. Es sieht ein bisschen aus wie ein Minimaulkorb, der schwäbische Anbieter Albstoffe nennt es „Protect me talk“ und beschreibt damit die Funktion: Zwischen Gesicht und Maske geschoben, schafft dieses Hilfsmittel aus Silikon Luft und erleichtert das Sprechen. „Man kann viel deutlicher artikulieren und wird besser verstanden“, sagt Kerstin Freytag, die als Sprachlehrerin tätig ist und mit ihrer Begeisterung für das kleine Utensil schon einige ihrer Kolleginnen angesteckt hat. „Und man kann leichter atmen“, fügt sie hinzu. Genau dieses Anliegen stand am Anfang der Erfindung.

          Susanne Preuß

          Wirtschaftskorrespondentin in Stuttgart.

          Stefanie Diemand

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          „Nach einem ganzen Tag mit Maske auf einer Messe habe ich gemerkt, wie unangenehm das ist, wie mühsam“, erinnert sich der Unternehmer Fritz Renz an die ersten Corona-Tage im März. „Mein Antrieb war, die Masken tragbarer zu machen.“ Den einen, ganz besonderen Moment der Erfindung gab es nicht, eher Fachsimpeln hier und Versuche da – bis der Abstandhalter aus Silikon Form annahm. „Wir sind halt Tüftler hier auf der Schwäbischen Alb“, sagt Renz.

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