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Werk bei Berlin : Tesla reicht Förderantrag ein

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In Shanghai rollen sie schon vom Band: Teslas Model 3 soll ab Sommer 2021 auch in Brandenburg produziert werden. Bild: Reuters

Der Elektroautohersteller möchte eine Fabrik im brandenburgischen Grünheide bauen. Nun hat Tesla einen Antrag auf Fördermittel eingereicht. Bis zu einer etwaigen Bewilligung dürfte es aber dauern.

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          Der amerikanische Elektroautobauer Tesla hat den erwarteten Förderantrag für den Bau seiner Fabrik in Grünheide bei Berlin gestellt. Das sagte der Vorstandschef der zuständigen Investitionsbank des Landes Brandenburg, Tillmann Stenger, am Montag in Potsdam. „Die Unterlagen werden nun sukzessive vervollständigt.“ Für eine Bewilligung sei ein Investitionsplan erforderlich.

          Noch könne die Höhe der Fördersumme nicht beurteilt werden. Er gehe aber davon aus, dass sie bei weit über 100 Millionen Euro liegen werde, sagte Stenger. Notwendig sei auch ein Notifizierungsverfahren bei der EU-Kommission in Brüssel. Das werde gerade vorbereitet.

          Tesla will in Grünheide ein Werk bauen, in dem ab Juli 2021 jährlich bis zu 500.000 Fahrzeuge der Typen Model 3 und Y sowie künftiger Modelle vom Band rollen sollen. Derzeit läuft das umweltrechtliche Genehmigungsverfahren. Anwohner kritisieren die Pläne. Sie fürchten eine Gefahr für die öffentliche Trinkwasserversorgung, weil das Werk einen hohen Wasserverbrauch haben soll. Außerdem stören sie sich daran, dass für die Fabrik ein Wald abgeholzt werden soll. Tesla-Chef Elon Musk hält die Sorgen für überzogen. Der Wald sei ein Wirtschaftswald und die Zahl für den Wasserverbrauch beschreibe die Spitzennutzung und werde nicht jeden Tag erreicht.

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