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Problem an der Handbremse : Tesla ruft 53.000 Wagen zurück

  • Aktualisiert am

Auch betroffen? Ein Model S in einem Showroom in Berlin Bild: Reuters

Die Handbremse zwingt Tesla zu einer groß angelegten Rückrufaktion. Der Schuldige ist offenbar auch schon gefunden.

          1 Min.

          Der Elektroautobauer Tesla hat wegen eines möglichen Defekts der Standbremse weltweit rund 53.000 Wagen zurückgerufen. Das Problem könne zu einem Fehler beim elektrischen Parkbremssystem führen, durch den die Bremse sich nicht löse, teilte das Unternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk am Donnerstag mit. Man gehe nicht davon aus, dass diese von einem Zulieferer verschuldeten Mängel die Sicherheit der Kunden gefährden und wisse von keinen Unfällen oder Verletzungen in diesem Zusammenhang. Die Besitzer der Wagen sollen bald von Tesla über die Aktion benachrichtigt werden, heißt es in der Mitteilung

          Es handele sich um eine freiwillige Maßnahme, nur fünf Prozent der zurückgerufenen Autos vom Typ Model S und Model X dürften laut Tesla tatsächlich von dem Defekt betroffen sein. Die Aktie reagierte dennoch leicht negativ und stand zuletzt mit gut einem Prozent im Minus. Im vergangenen Jahr rief Tesla in Amerika 2700 Fahrzeuge des Model X in die Werkstätten zurück. Im Falle eines Unfalls könnten Sitze in der dritten Reihe des Fahrzeugs unerwartet nach vorn rutschen, begründete das Unternehmen den Schritt damals. Tesla hat im vergangenen Jahr 83.922 Autos gebaut. Im September will das Unternehmen auch einen Lastwagen vorstellen.

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