https://www.faz.net/-gqe-98mmv

Rostanfällige Schrauben : Tesla ruft 123.000 Fahrzeuge in die Werkstätten

  • Aktualisiert am

Tesla muss mehr als 100.000 Fahrzeuge zurückrufen. Bild: AFP

In ohnehin schon turbulenten Zeiten muss der E-Autobauer nun mehr als Hunderttausend Fahrzeuge zurückrufen. Die betroffenen Teile stammen von einem deutschen Unternehmen.

          1 Min.

          Der Elektroauto-Hersteller Tesla ruft weltweit 123.000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurück. Bei den Autos könne es zu starker Rostbildung an Schrauben der Servolenkung kommen, teilte der Konzern am Donnerstag mit.

          Deshalb müssten diese Komponenten ausgetauscht werden. Die Schrauben stammen vom deutschen Zulieferer Bosch. Das Problem betreffe Fahrzeuge vom Typ Model S, die vor April 2016 gebaut worden seien. Es sei bislang zu keinen Unfällen wegen des Problems gekommen. Der Rückruf erfolge vorsichtshalber und auf freiwilliger Basis.

          Tesla-Aktien verloren angesichts der Nachricht nachbörslich rund 3,5 Prozent. Bereits in den vergangenen Wochen hatte der Aktienkurs des Unternehmens stark nachgegeben. Investoren sorgen sich unter anderem darum, dass Tesla seine Produktionsziele beim Model 3 nicht einhalten kann.

          Weitere Themen

          Merkel lehnt Markteingriffe ab

          Hohe Energiepreise : Merkel lehnt Markteingriffe ab

          Die EU-Chefs streiten auf ihrem Gipfel über die hohen Energiepreise. Drei Lager stehen sich dabei gegenüber – wobei Kanzlerin Merkel Markteingriffe ablehnt. Widerspruch bekommt sie vom polnischen und vom ungarischen Ministerpräsidenten.

          Topmeldungen

          Atomkraft: Zu Unrecht undiskutabel?

          Energiewende unter der Ampel : Die Atom-Diskussion wagen

          Die Energiewende ist kein einfaches Unterfangen. Die Ampel möchte vermehrt auf erneuerbare Energien setzen, aus Gründen des Klimaschutzes. Eine andere Energiequelle fällt aus der Diskussion.
          Angela Merkel auf ihrem wohl letzten EU-Gipfel

          EU-Streit mit Polen : Keine Lösung, aber auch kein Eklat

          Angela Merkel hat in ihren 16 Jahren als Kanzlerin etliche Konflikte auf EU-Gipfeln erlebt. Bei ihrem wohl letzten Auftritt auf europäischem Parkett bringen ihre Vermittlungsversuche im Konflikt mit Polen keine konkreten Fortschritte.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.