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Telekommunikation : Vodafone will Anteile an amerikanischem Mobilfunkgeschäft verkaufen

  • Aktualisiert am

Vodafone will den amerikanischen Mobilfunkmarkt verlassen. Bild: dpa

Das britische Telekommunikationsunternehmen will aus dem Geschäft mit dem amerikanischen Konkurrenten Verizon aussteigen. Verizon will offenbar 130 Milliarden für die Anteile zahlen.

          Der britische Telekommunikationskonzern Vodafone denkt über einen Ausstieg aus seinem gemeinsamen Mobilfunkgeschäft mit dem amerikanischen Rivalen Verizon nach. Die Briten bestätigten am Donnerstag entsprechende Gespräche, über die zuvor in Medien berichtet worden war. Es sei zum jetzigen Zeitpunkt unsicher, ob eine Einigung erzielt werde. Die Aktien von Vodafone stiegen nach der Nachricht im frühen Handel fast neun Prozent.

          Vodafone hält 45 Prozent an Verizon Wireless, der Rest liegt bei den Amerikanern. Der amerikanische Konzern sucht schon seit Jahren nach Wegen, um den Partner loszuwerden. Die Nachrichtenagentur Bloomberg und das „Wall Street Journal“ hatten am Mittwoch über eine Wiederaufnahme der Gespräche berichtet. Laut Bloomberg will Verizon 130 Milliarden Dollar an Vodafone zahlen. Reuters hatte schon im April berichtet, dass Verizon Berater für ein mögliches Angebot engagiert habe.

          In Deutschland verhandelt Vodafone zur Zeit über eine milliardenschwere Übernahme des Münchner Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland. Mit der Übernahme will Vodafone vor allem die Deutsche Telekom attackieren. Im Zusammenschluss mit den Münchnern könne der Konzern der Telekom mit einem qualitativ hochwertigen Festnetzangebote Konkurrenz machen, hieß es.

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