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Günstige Tankstellenkonkurrenz: Aldi Süd bietet Autofahrern kostenlosen Strom. Bild: Kerstin Papon

Schub für die Elektromobilität : Strom tanken bei der Deutschen Telekom

Der Telefonriese will in den Städten Tausende von Schaltverteilern zu Tankstellen für E-Autos aufrüsten. Im Frühjahr sollen die ersten Säulen in Betrieb gehen. Das könnte der ganzen Branche einen Schub geben.

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          Der Name ist Programm. „Comfort Charge“ heißt das neu gegründete Tochterunternehmen, mit dem die Deutsche Telekom zu einem der größten Betreiber von Stromtankstellen in Deutschland werden könnte. Wenn alles nach Plan läuft, sollen von April an die ersten öffentlichen Zapfsäulen in Betrieb gehen. So sieht es nach Informationen dieser Zeitung die interne Planung vor. Die Telekom baut dafür einen Teil ihrer Schaltverteiler zu Tankstellen aus. Weil die Verteilerkästen der neuen Generation allesamt mit einer Stromversorgung ausgerüstet sind, kann der Bonner Konzern auf eine riesige öffentliche Infrastruktur zurückgreifen.

          Helmut Bünder

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          „Aus dem Bestand kommen rund 12.000 Verteiler für die Nutzung als Stromtankstelle in Frage“, erläuterte ein Sprecher. Ziel der Telekom sei es, an jeder Station möglichst zwei Ladepunkte zu installieren. Mehrere hundert Säulen sollen sogar als Schnellladestationen eingerichtet werden. Den Strom für die Zapfsäulen will die Telekom in der Regel von den regionalen Versorgern beziehen, die bereits die Elektrizität für die Schalttechnik liefern. Auch die Abrechnung mit den Autofahrern will die Telekom den Versorgern überlassen, denen sie ihrerseits einen Obolus für die Infrastrukturnutzung in Rechnung stellen würde.

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