https://www.faz.net/-gqe-90lq6

Deutsche auf Schnäppchenjagd : Billighändler Tedi kündigt 300 neue Filialen an

  • Aktualisiert am

Auf der Jagd nach den Schnäppchen: Tedi-Filiale in Dortmund Bild: dpa

Vor gut zehn Jahren in Dortmund gegründet, wächst der Haushaltsdiscounter Tedi rasant. Jetzt hat er Expansionspläne nicht nur für Deutschland angekündigt.

          Mit einem bunt gemischten Angebot aus Schreibwaren, Bastelbedarf, Dekoartikeln und allerlei Krimskrams ist der Dortmunder Billighändler Tedi in Deutschland und Europa auf Wachstumskurs. Allein in der Bundesrepublik will die Kette in diesem Geschäftsjahr rund 150 neue Läden eröffnen, noch einmal so viele im europäischen Ausland. Insgesamt verfügt das 2004 gegründete Unternehmen bereits über rund 1600 Filialen in Deutschland, Österreich, Slowenien, der Slowakei, den Niederlanden und Spanien.

          Der Löwenanteil – rund 1350 Filialen – steht in Deutschland. Doch will das Unternehmen sein Auslandsstandbein in Zukunft deutlich stärken. „In den nächsten Wochen werden wir die ersten Läden in Kroatien eröffnen. Nächstes Jahr starten wir in Italien. Und im Anschluss daran stehen Polen und Portugal auf dem Programm“, sagte Tedi-Geschäftsführer Silvan Wohlfarth.

          Genau Zahlen zu Umsatz und Gewinn nennt das Unternehmen nicht. Wohlfarth betonte lediglich: „Das Umsatzwachstum bei Tedi ist seit Jahren zweistellig. Und wir schreiben schwarze Zahlen.“

          Neben Tedi haben auch einige Konkurrenten wie die niederländische Billigkette Action oder der schwedische Händler Rusta ehrgeizige Wachstumspläne für Deutschland verkündet. So will Action nach Angaben von Firmenchef Sander van der Laan in diesem Jahr deutlich mehr als 60 neue Läden in der Bundesrepublik eröffnen. Und Rusta sieht langfristig Platz für 500 eigene Läden.

          Weitere Themen

          Huawei-Bann wieder gelockert Video-Seite öffnen

          90 Tage Zeit : Huawei-Bann wieder gelockert

          Im Streit um den Ausschluss des Netzausrüsters Huawei vom amerikanischen Markt hat die amerikanische Regierung einen Aufschub von drei Monaten für Technologieexporte an das chinesische Telekommunikationsunternehmen gewährt.

          Ford streicht 7000 Stellen Video-Seite öffnen

          Sanierungsprogramm : Ford streicht 7000 Stellen

          Durch den Sparkurs sollen pro Jahr etwa 600 Millionen Dollar eingespart werden. Neben dem Abbau Tausender Stellen sind auch Werksschließungen nicht ausgeschlossen.

          Topmeldungen

          Seltene Erden : Pekings Waffe im Handelskrieg

          In jedem Smartphone, in jeder Hightech-Rüstung stecken Seltene Erden. 80 Prozent dieser Metalle kommen aus Fernost. Setzt China das nun als Druckmittel gegen Amerika ein?

          Brexit-Abstimmung : Was ist daran „kühn“?

          Die britische Premierministerin Theresa May will den Parlamentariern ein Angebot unterbreiten, das sie nicht ablehnen können. Doch dem Vernehmen nach wird es kaum der erhoffte große Wurf sein.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.