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Space-X-Projekt : 12.000 Satelliten für Internet auf der ganzen Welt

  • Aktualisiert am

Bild: AP

Elon Musk will mit einem Satelliten-Netz auch in entlegene Gegenden schnelles Internet bringen, der Startschuss ist jetzt gefallen. Doch das Netzwerk soll noch einen ganz anderen Zweck erfüllen.

          Rund um Tesla rumort es derzeit erheblich, umso gelegener dürfte Elon Musk der Start eines Projekts seines Raumfahrtunternehmens Space-X kommen. In der Nacht zum Freitag hob vom Welttraumbahnhof Cape Canavarel eine Falcon-9-Rakete mit 60 Satelliten an Bord ab. Diese sollen einmal Teil eines unternehmenseigenen Netzwerks im All sein, das durch sein enges Geflecht schnelles Internet in alle Winkel der Erde bringen soll. In den kommenden Monaten werden laut Musk tausende weitere Satelliten in die Erdumlaufbahn gebracht.

          Die Satelliten wurden in einer Höhe von 440 Kilometern abgesetzt. Der nächste Schritt ist die Ausbringung der Sonnensegel. Musk sagt, man benötige etwa 720 Satelliten, um eine „moderate“ Internet-Abdeckung rund um den Globus gewährleisten zu können. Die Finanzierung dafür sei gesichert. Das gesamte „Starlink“-Netz soll einmal aus 11.943 Satelliten bestehen und dürfte mehrere Milliarden Dollar teuer werden.

          Den Mars im Blick

          Space X ist mit seinen Ambitionen nicht alleine: Amazon arbeitet unter dem Namen „Project Kuiper“ ebenfalls an einem Satelliten-Netzwerk. Bislang ist über die konkrete Ausgestaltung allerdings wenig bekannt. Seine All-Ambitionen hat Amazon-Chef Jeff Bezos mit der Vorstellung einer Mondlandefähre allerdings Mitte Mai noch untermauert.

          Laut Musk dient das „Starlink“-Netzwerk vor allem einem Zweck: „Wir sehen das Projekt als einen Weg, um Mittel zu erwirtschaften, sodass Space-X die Entwicklung von neuen Raketen und Raumschiffen vorantreiben kann“, so der Unternehmensgründer. Diese braucht Musk, um ein noch ambitionierteres Projekt zu realisieren: die Besiedelung des Mars.

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