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Camel-Hersteller Reynolds : Tabakkonzern verbietet Mitarbeitern das Rauchen am Arbeitsplatz

  • Aktualisiert am

Keine Camels mehr am Arbeitsplatz Bild: AP

Ausgerechnet der zweitgrößte Tabakkonzern Amerikas verbietet seinen Mitarbeitern das Rauchen: In Büros und Konferenzräumen darf von 2015 an nicht mehr gequalmt werden.

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          Der zweitgrößte Tabakkonzern Amerikas, der Camel-Hersteller Reynolds, verbietet seinen Mitarbeitern das Rauchen am Arbeitsplatz. Von Anfang nächstes Jahres an ist das Rauchen von Zigaretten, Zigarren und Pfeifen in Büros, Konferenzräumen, Fluren und Aufzügen verboten, teilte das Unternehmen seinen Mitarbeitern laut der Nachrichtenagentur AP am Mittwoch mit. In Fabriken, Cafeterias und den Fitness-Räumen ist das Rauchen bereits verboten.

          Das Verbot soll gelten, sobald Reynolds eigene Raucherbereiche für die Mitarbeiter gebaut hat, die weiterhin in den Gebäuden rauchen wollen. „Wir glauben, dass es die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit ist, um die Bedürfnisse von Rauchern und Nichtrauchern besser miteinander in Einklang zu bringen“, sagte ein Unternehmenssprecher. Man gleiche damit die Richtlinien an die Realitäten in der Gesellschaft an. Das Rauchen von E-Zigaretten soll hingegen weiter erlaubt sein.

          Der Anteil der Raucher unter den rund 5200 Mitarbeitern von Reynolds entspricht in etwa dem in der Gesamtbevölkerung. Nach Angaben der staatlichen Gesundheitsbehörde sind das rund 18 Prozent.

          Bei der Altria-Gruppe, zu der der größte amerikanische Tabakkonzern Philip Morris gehört, ist das Rauchen in Fabriken, Aufzügen und Fluren bereits verboten. In Einzelbüros dürfen die Mitarbeiter jedoch rauchen. Für alle anderen gibt es in Bürogebäuden, Konferenzbereichen und Cafeterias eigene Raucherbereiche.

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