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Philip Morris gegen Zigaretten : „Das Ende der Zigarette ist nah“

Andre Calantzopoulos: „Kein Mensch würde aufhören zu rauchen, nur weil Philip Morris vom Markt verschwindet. Sie würden einfach zu einer anderen Marke wechseln“ Bild: Bloomberg

Philip Morris, der größte Tabakkonzern der Welt, will der Menschheit das Rauchen abgewöhnen. Im F.A.S.-Interview erklärt Vorstandschef Calantzopoulos, warum das Ende der Zigarette bevorsteht – und was eine günstige Alternative darstellt.

          8 Min.

          Herr Calantzopoulos, Sie sind Chef des mächtigsten Tabakkonzerns und kämpfen gegen die Zigarette. Ist das Ihr Ernst?

          Bettina Weiguny

          Freie Autorin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Und wie! Unser Ziel ist eine rauchfreie Zukunft.

          Sie fordern das Ende von Marlboro, Ihrem erfolgreichsten Produkt. Können Sie uns das erklären?

          Wir wissen alle, dass Zigaretten ungesund sind. Deshalb wäre es das Beste, wenn alle Menschen sofort aufhören würden zu rauchen. Das tun sie aber nicht, deshalb haben wir eine Alternative entwickelt, die viel weniger Schadstoffe enthält als eine Zigarette.

          Sie geben also zu, was Tabakkonzerne stets bestritten haben: Zigaretten schädigen die Gesundheit.

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