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Swatch und Visa : Angriff auf die Apple-Uhr

  • Aktualisiert am

Die Apple Watch. Bild: AP

Apples Uhr kann nicht nur die Zeit zeigen, sondern auch bezahlen. Das wollen auch andere. Jetzt schließt sich der Uhrenbauer Swatch mit dem Kreditkarten-Anbieter Visa zusammen. Auch ein großer Internet-Konzern arbeitet an einer Uhr.

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          Der Schweizer Uhrenkonzern und Weltmarktführer Swatch will mit dem amerikanischen Kreditkartenanbieter Visa bei der Entwicklung einer Uhr mit Bezahlfunktion zusammenarbeiten. Ein Swatch-Sprecher bestätigte einen entsprechenden Bericht der Westschweizer Zeitung „Le Temps“.

          Apple wirbt für seine „Apple Watch“ unter anderem mit ihrer Bezahlfunktion. Nutzer des Dienstes „Apple Pay“ können in einigen Läden bezahlen, indem sie ihre Uhr am Bezahlterminal vorbei wischen. Seit Auslieferung der Apple Watch erleiden die Schweizer Uhrenhersteller allerdings Umsatzeinbußen, in fast jedem einzelnen Monat seit Mai verzeichneten sie einen Rückgang.

          Jetzt schicken sich die Schweizer Uhrenhersteller an, selbst in den Markt der Uhren mit Zusatzfunktionen vorzustoßen. Anfang November hatte die zum französischen Luxusgüterkonzern LVMH gehörende TAG Heuer als erste Schweizer Traditionsmarke eine sogenannte Smartwatch auf den Markt gebracht. Entwickelt wurde die Computer-Uhr zusammen mit den Technologiekonzernen Intel und Google.

          Swatch wiederum hat “Le Temps“ zufolge in China bereits eine solche Uhr auf den Markt gebracht. In der Volksrepublik arbeite Swatch mit der Firma China UnionPay zusammen. Für alle anderen Länder sei ein Vertrag mit Visa abgeschlossen worden, wurde Swatch-Chef Nick Hayek in der Internetausgabe der Zeitung zitiert. In den Vereinigten Staaten und in der Schweiz solle eine ähnliche Uhr im kommenden Jahr auf den Markt gebracht werden.

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