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Super-League-Aufarbeitung : Die Schulden der Abtrünnigen

Arsenal-Fans wollen den Klubeigentümer Stan Kroenke loswerden. Bild: Reuters

Die Super League ist krachend gescheitert. Jetzt beginnt das juristische Nachspiel: Wer hat finanzielle Ansprüche gegen wen?

          5 Min.

          Sportlich ist die Super League Geschichte. Wirtschaftlich und rechtlich beginnt die Aufarbeitung dieser zwei Tage im April gerade erst: Denn die zwölf Vereine, die eine geschlossene Liga nach dem Vorbild des amerikanischen Profisports gründen wollten, haben Verträge unterzeichnet. Die Rebellen haben hohe Schulden, die sie mit der Liga in den Griff kriegen wollten. Der Europäische Fußballverband Uefa hat Drohungen ausgesprochen, die kartellrechtlich relevant werden könnten. Schließlich darf ein Monopolist seine Stellung nicht beliebig verteidigen.

          Gustav Theile
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die Investoren, die hinter den Vereinen stehen, müssen neu bewerten, wie viel ihr Investment wert ist. Und nicht zuletzt haben sich die Gewichte verschoben: Die kleineren Vereine haben die Oberhand. Künftig geht es damit wohl eher um Umverteilung und Ausgabenkontrolle statt um immer neue Geldquellen.

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