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Comeback nach Absturz? : Eine neue Chance für die deutsche Solarindustrie

  • -Aktualisiert am

Allein in Europa wurden im vergangenen Jahr 11,5 Gigawatt (GW) Kapazität für Solarenergie zugebaut. Bild: dpa

Die deutschen Photovoltaik-Hersteller sind tief gefallen, heute ist der Markt fest in chinesischer Hand. Das lässt sich rückgängig machen, verspricht eine Studie – wenn sich Europa zusammentut.

          Die Frage, ob sich Deutschland in der Produktion von Batterien für Elektroautos zu abhängig von China mache, ist omnipräsent. In der Solarindustrie gibt es zwar eine vergleichbare Einbahnstraße – China produziert, Deutschland kauft –, aber die Diskussionen darüber verlaufen unaufgeregter, leiser. Der deutsche Maschinenbauverband VDMA und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme liefern jetzt eine Vorlage, um das zu ändern: In einer vom Verband beauftragten Studie, die der F.A.Z. exklusiv vorliegt, heißt es, dass die Produktion von Solarmodulen in Europa konkurrenzfähig sei – mit einer zentralen Rolle Deutschlands und ohne Kostennachteile gegenüber den scheinbar übermächtigen chinesischen Anbietern, die, angeschoben durch eine aggressive Industriepolitik, den Weltmarkt beherrscht.

          Uwe Marx

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Bisher ist es so, dass zwar viele Maschinen zur Herstellung von Solarmodulen noch immer aus Deutschland kommen, die Produktion der Zellen aber beinahe vollständig nach Asien abgewandert ist. Die zentrale Frage der Studie lautet: Muss das so sein? Die Antwort darauf: Keinesfalls, der Prozess ließe sich vielmehr umkehren. Die Herstellung in Europa wäre konkurrenzfähig, und zwar auch ohne staatliche Subventionen. Jedenfalls ohne solche, die über eine Anschubfinanzierung hinausgingen. „Wir hätten die Möglichkeit, die Photovoltaik wieder unabhängig zu machen“, sagt Jutta Trube, die VDMA-Expertin für diese Branche – und verdeutlicht damit, dass sich um ein unternehmerisches und wirtschaftspolitisches Thema gleichermaßen handelt.

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