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Streit um Milch : „Eine Kuh können Sie nicht auspressen wie eine Zitrone“

Kühe auf einer Wiese in Niedersachsen. Bild: dpa

Kerstin Wriedt ist Geschäftsführerin der Initiative Milch und will den Ruf der Kuhmilch retten. Jens Tuider ist Internationaler Leiter bei ProVeg, der größten veganen Organisation in Deutschland. Er findet: Milch braucht keine Kuh. Ein Streitgespräch.

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          Frau Wriedt, Herr Tuider, Milchbauern und Vertreter des pflanzlichen Milchersatzes liegen oft im Clinch. Wie verhärtet sind die Fronten?

          Stefanie Diemand
          Redakteurin in der Wirtschaft.
          Svea Junge
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Tuider: Ich sehe hier noch einiges an fehlendem Wissen und Unverständnis. Es ist klar, dass die Milchbauern angesichts des aktuellen Wandels Ängste haben. Doch auch die Bäuerinnen und Bauern haben in Zukunft viele wichtige Aufgaben zu erfüllen. Nur dann eher mit der Stahlkuh statt der Stallkuh, zum Beispiel mittels Fermentation und Zellkultivierung.

          Können wir daraus schließen, dass die Fronten sehr verhärtet sind? Sie sprechen schließlich von einem Szenario, in dem Milchbauern keine Kühe mehr nutzen.

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