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Streit um Markenrechte : Run DMC gegen Amazon, Walmart und Co.

  • Aktualisiert am

Darryl McDaniels legt sich mit Amazon und Co. an. Bild: AP

Die Hip-Hop-Gruppe Run DMC gibt es seit 2002 nicht mehr. Mit ihrer Marke wird trotzdem gutes Geld verdient. Einer der Gründer will deshalb jetzt 50 Millionen Dollar Schadenersatz erstreiten.

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          Run DMC können sich mit Fug und Recht zu den Wegbereitern des Hip-Hop zählen. In 20 Jahren brachten es Joseph Simmons, Jason Mizell und Darryl McDaniels auf sieben Studioalben, bis dann DJ Mizell 2002 erschossen wurde und seine beiden Weggefährten die Gruppe auflösten.

          Ihrer Beliebtheit hat die Auflösung freilich kaum geschadet. 2009 wurden sie sogar in die Rock and Roll-Hall of Fame aufgenommen. Das ist natürlich auch an Unternehmen rund um den Globus nicht vorbeigegangen: Mit allerlei Produkten auf denen das Logo der Rapper prangt, verdienen diese gutes Geld. T-Shirts, Schuhe, Hüte - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

          Zwei verkleidete New Yorker mit Run-DMC-Shirt. Wer da wohl dran verdient hat?
          Zwei verkleidete New Yorker mit Run-DMC-Shirt. Wer da wohl dran verdient hat? : Bild: dpa

          Allerdings ist die Marke Run DMC seit 2007 eingetragen. Eigentümer ist Darryl McDaniels und der verklagt nun Amazon, Walmart und weitere Firmen. Sie hätten die Marke unerlaubt benutzt, verwässert und beschädigt. Außerdem könnten Kunden fälschlicherweise annehmen, mit einem Kauf eines der Produkte Run DMC zu unterstützen. 50 Millionen Dollar Schadenersatz fordert McDaniels. Seinen Angaben zufolge hat die Marke seit über die Jahre mehr als 100 Millionen Dollar eingespielt. Weder Amazon noch Wal-Mart äußerten sich bislang zu der Klage.

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