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Mobilfunkstandard 5G : Wie dominant ist Huawei wirklich?

Auch Ericsson und Nokia liefern die passende Technik: Spezialisten installieren eine 5 G-Antenne auf einem Dach in Bern. Bild: Klaunzer/Keystone Schweiz/laif

Der Technik-Konzern Huawei und die chinesische Regierung haben der Welt weisgemacht, dass sie ohne den Netzwerkausrüster die Zukunft im Mobilfunk verliert. Doch stimmt das auch?

          4 Min.

          Vor den Europawahlen im Mai ging es in Brüssel um alles. „Ohne Zukunftstechnologien“ werde es schwer, das „europäische Sozialmodell und die europäische Lebensart“ zu bewahren, hieß es in einer Kampagne. Deren Aufruf war am Brüsseler Bahnhof und im Internet zu lesen: „Stimmt für 5G“.

          Hendrik Ankenbrand

          Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.

          Wer da warnte, war allerdings kein Politiker, sondern der Netzwerkausrüster Huawei aus China. In seiner Werbung legte der Konzern aus Shenzhen verblüffendes Selbstbewusstsein an den Tag, steht seine Existenz doch in vielen europäischen Märkte in Frage. Nicht nur, dass die amerikanische Regierung Huawei vorgeworfen hatte, es spioniere im Auftrag der chinesischen Führung. Auch in Ländern wie Deutschland und Großbritannien ist seit geraumer Zeit eine Debatte darüber entbrannt, ob man den Chinesen den Aufbau der Mobilfunknetze der nächsten Generation in die Hände legen sollte und damit womöglich eine Chance, andere Nationen zu erpressen.

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