https://www.faz.net/-gqe-adtwj

Neue Audi-Modelle : Geburtshelfer für eine Marke

Das „Audi Grand Sphere Concept“: Nicht nur der Name soll etwas hermachen. Bild: AUDI AG

Strategieberater Truffle Bay hat drei Audi-Konzeptautos einen Namen gegeben. Der Autokonzern kann mit seiner Marketingschlacht beginnen.

          4 Min.

          „Era“ und „Sphere“ standen in der engsten Auswahl. Christopher Wünsche hatte klare Präferenzen: „Sphere ist schon sehr früh Favorit gewesen.“ Und tatsächlich hat sich Audi dafür entschieden, für seine drei Konzeptautos den weicher klingenden, gut zu verstehenden Markenstamm zu wählen. „Er vermittelt mehr Sympathie“, ergänzt Wünsche, Gründer und Chef von Truffle Bay, einer Agentur für strategische Markenberatung und Design. „Era“ – auf Deutsch Ära – hat im Vergleich dazu etwas Hartes und könnte in manchen der 125 Länder missverstanden werden, in dem die Premiumautomarke des Volkswagen-Konzerns vertreten ist.

          Rüdiger Köhn
          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in München.

          So ist Sphere zum Nukleus einer Autofamilie geworden, die die Zukunft der Marke mit den vier Ringen weisen soll. Einem Drehbuch gleich fährt die VW-Tochtergesellschaft die Marketingmaschinerie hoch, nachdem Design und Marke stimmen. Die Öffentlichkeit hat die Fahrzeuge noch nicht gesehen: Sky Sphere ist ein Zweitürer als Coupé oder gar als Cabriolet angedacht, womit nur der Himmel die Grenze aufzeigt; Grand Sphere ist eine viertürige, schnittige Luxuslimousine mit flach abfallendem Fließheck, angelehnt an den Audi A7; Urban Sphere soll eine Mischung (Crossover) aus einem Van, Kombi oder SUV sein.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Der französische Präsident Emmanuel Macron inspiziert im Juli 2019 im Hafen von Cherbourg das atomgetriebene U-Boot „Suffren“.

          U-Boot-Deal : Frankreich fühlt sich hintergangen

          Zwischen Paris und Washington knirscht es gewaltig: Frankreich ist wegen des U-Boots-Deals der Vereinigten Staaten mit Australien erbost. US-Außenminister Blinken versuchte die Wogen in Paris zu glätten – erfolglos.
          Gemischte Gefühle bei der Rückkehr nach Deutschland.

          Fußball-Weltmeister Özil : Diese Wunde schließt sich nicht

          Mesut Özils Rückkehr ist bedrückend. „Scheiß-Türken“, heißt es von der Tribüne beim Spiel von Fenerbahce Istanbul gegen die Eintracht. Am Tag danach macht er deutlich: Sein Platz ist jetzt anderswo.