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Billig einkaufen im Supermarkt : Kampf um jeden Preis

Können steigende Rohstoffpreise dazu führen, dass Händler einige Produkte aus ihrem Sortiment streichen? Bild: picture alliance / Frank May

Händler und Hersteller streiten über die Preise im Lebensmittelhandel. Die könnten im Supermarkt weiter steigen. Die Folgen zeigen sich für den Verbraucher aber auch schon heute: Einige Produkte verschwinden aus den Regalen.

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          Der Herbst bedeutet für den Lebensmittelhandel seit jeher eine unruhige Zeit. Denn dann kämpfen Industrie und Händler in den Jahresgesprächen um die Einkaufspreise. Auch wenn die Verhandlungen wohl immer recht hitzig geführt werden, in diesem Jahr ist der Clinch zwischen den beiden Seiten besonders groß. Denn während die Händler auf niedrige Preise pochen, drängen die Hersteller auf Preiserhöhungen.

          Stefanie Diemand
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Dass die Fronten verhärtet sind, zeigte der Edeka-Chef Markus Mosa schon auf der Handelstagung MLF, dort kritisierte er laut der Lebensmittel Zeitung die Forderungen nach Preiserhöhung als „unberechtigt“. Es kam jedoch noch dicker: In einer Präsentation zeigte Mosa die geforderten Erhöhungen einzelner Händler: So soll Dr. Oetker einen Aufschlag von 8,9 Prozent verlangen, Henkel von 12,5 Prozent. Die Nestlé-Töchter Maggi, Wagner und Purina sollen von Edeka Preiserhöhungen im zweistelligen Prozentbereich fordern. Ob es sich dabei um Durchschnitts- oder Maximalforderungen handelte, sagte Mosa nicht. Aus der Branche heißt es jedoch, dies sei ein Unding gewesen. Denn über Preise spricht man öffentlich eigentlich nicht.

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