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James Dyson : Staubsaugerhersteller plant drei Elektroauto-Modelle

  • Aktualisiert am

Sir James Dyson möchte auch Elektroautos bauen. Bild: dpa

Bekannt für Hausgerät, möchte der britische Unternehmer Dyson Elektroautos herstellen. Er hält sich bedeckt – dennoch sind einige Details bekannt.

          Der britische Hausgeräte-Spezialist Dyson plant offenbar drei verschiedene Elektroauto-Modelle. Das erst davon solle nur einige tausend Mal gebaut werden, berichtet die „Financial Times“. Es sei vor allem dazu gedacht, die Zulieferer-Kette aufzubauen und den Markt zu erkunden. Die Zeitung beruft sich auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Erst die beiden späteren Modelle solle es in erheblich größeren Stückzahlen geben.

          In ihnen wolle Dyson dann auch auf die hauseigene Feststoff-Batterietechnik setzen. Solche Batterien sollen mehr Energie speichern können als die heute verbreiteten Lithium-Ionen-Akkuzellen. Auch Autohersteller und Zulieferer forschen an Feststoffbatterien. Toyota will sie bis zum Jahr 2025 in den Fahrzeugen haben. Das erste Dyson-Modell solle noch mit Lithium-Ionen-Batterien laufen.

          Unternehmensgründer und Chef James Dyson wollte die Informationen nicht kommentieren: „Wir reden nicht darüber, was wir machen.“ Zugleich bekräftigte er, dass das erste Dyson-Auto wie angekündigt im Jahr 2020 oder im Jahr 2021 auf dem Markt sein solle. Die vor allem für ihre Staubsauger bekannte Firma investiert nach bisherigen Angaben eine Milliarde Pfund (aktuell 1,12 Milliarden Euro) in die Batterieentwicklung und eine weitere Milliarde in die Fahrzeugproduktion.

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