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Staubsaugerhersteller : Dyson arbeitet geheim an eigenem Elektroauto

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Sir James Dyson ist Gründer des gleichnamigen Staubsaugerherstellers. Bild: dpa

Der britische Unternehmer James Dyson ist für seine Staubsauger bekannt. Nun hat er ein neues Projekt vorgestellt – und stellt dafür eine große Summe Geld bereit. Es dauert nicht mehr lange.

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          „Ich möchte, dass ihr das direkt von mir hört: Dyson hat damit begonnen, an einem elektrischen Fahrzeug, das im Jahr 2020 auf den Markt kommen soll, zu arbeiten “, so schreibt das der bekannte Staubsauger-Unternehmer James Dyson in einem Schreiben an seine Mitarbeiter, das mittlerweile über Twitter die Runde macht.

          Und er nennt Details, wer und wie das Elektroauto auf den Weg gebracht wird. Bereits jetzt schon beschäftige Dyson 400 Mitarbeiter in diesem Bereich – Ingenieure aus dem eigenen Haus ebenso wie angeheuerte Fachleute aus der Autoindustrie. „Und wir stellen aggressiv ein“, teilt der Unternehmer weiter mit. Insgesamt sei er bereit, zwei Milliarden Pfund in das Zukunftsprojekt zu investieren.

          Sein Motivation macht er dabei ebenfalls deutlich: „Meine Motivation ist es immer gewesen, eine Lösung für das globale Problem der Luftverschmutzung zu finden.“ Neue Batterie-Technologien seien dafür ein vielversprechender Ansatz. In der britischen Hauptstadt verkürze sich jedes Jahr die Lebenszeit von 9500 Menschen, weil sie verschmutzter Luft zu lange ausgesetzt seien, schreibt er weiter und führt eine Untersuchung des King's College in London an. „Es ist unsere Aufgabe, eine Lösung für das größte Umweltrisiko der Welt anzubieten“, so Dyson weiter.

          Sein Projekt werde „schnell wachsen“ von nun an, doch mehr Details wolle er nicht verraten, denn: „Der Wettbewerb um neue Technologien in der Autoindustrie ist hart und wir müssen alles tun, um die Details unseres Fahrzeugs geheim zu halten.“

          Tatsächlich setzen alle namhaften großen Autokonzerne zunehmend auf alternative Antriebstechnologien und dabei besonders auf Elektrofahrzeuge. Besonders in Deutschland, wo der Diesel-Antrieb in die Schlagzeilen geraten ist und sich Kunden zunehmend von Autos mit entsprechenden Motoren abwenden, hat die diese Entwicklung stark zugenommen.

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