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Start-ups und Corona : Die fabelhafte Welt der Einhörner

In der Krise haben viele Unicorns das Licht der Welt erblickt. Bild: Bloomberg

Die Anzahl riesiger Start-ups ist in der Pandemie gestiegen, der Unternehmergeist wirkt wie beflügelt. Heute tummeln sich mehr Einhörner in der Welt als je zuvor. Es ist eine Welt wie aus dem Märchenbuch.

          6 Min.

          In Zeiten, in denen die Welt vor großen Veränderungen steht, in denen sie von Pandemien, Dürren und Fluten, von Beben, Wetter- und Klimakatastrophen heimgesucht wird, in denen Kinder als Heilsbringer ausgerufen, Herrschende und Regierende aber zu Versagern abgestempelt werden, haben Fabelwesen schon immer die Menschen bewegt. Sie ließen durch ihre Sagen und Legenden von alters her Feen und Elfen fliegen, Nymphen und Trolle geistern, die Sphinx, den Phoenix und das Einhorn auftreten – und das galoppiert dieser Tage wieder ganz besonders schnell durch viele Fantasien.

          Stephan Finsterbusch
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Mitten in einer der schwersten Krisen der jüngeren Zeit hat sich die Zahl der Unicorns nun fast verdoppelt. Was einst in Gestalt eines schneeweißen Pferdes mit einem langen dünnen Horn auf der Stirn und außerordentlichen Kräften dahergekommen war, tritt heute in der Form eines Technologie-Unternehmens auf. Das ist in der Regel jung, wachstumsstark und vielversprechend, es hat einen etwas mystisch klingenden Namen wie Theranos, Zynga oder Tuhu, ist in vieler Munde, aber noch nicht an der Börse. Vor allem aber wird ihm von seinen Schöpfern ein Marktwert von mehr als einer Milliarde Dollar zugemessen.

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