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Berliner Start-up : Eine Unterwäsche für besondere Tage

Kristine Zeller (links) und Kati Ernst Bild: Matthias Lüdecke

Ooshi aus Berlin bietet eine Alternative zu Binden und Tampons. Die große Nachfrage hat die Gründerinnen selbst überrascht. Beide freuen sich über den Erfolg – aber vor allem über die Vereinbarkeit mit der Familie.

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          Ooshi hat es in sich, auch wenn das nicht sofort ins Auge springt. Auf den ersten Blick sieht sie aus, wie ein nicht allzu extravaganter Slip eben aussieht: etwas höherer Beinausschnitt, dezente Spitze, schwarz. Wer sie anfasst, spürt indes sofort: Da ist mehr. Die Partie im Schritt und am Po ist mit einer Stärke von ein bis zwei Millimetern dicker als üblich. Ooshi nämlich hat einiges zu schlucken. Der Slip ist schließlich kein Fähnchen, sondern eine Periodenunterhose, die es mit Tampons, Binden, Slipeinlagen aufnehmen soll. So etwas ist in Deutschland ziemlich neu und erklärungsbedürftig.

          Birgit Ochs

          Verantwortliche Redakteurin für „Wohnen“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Vor fast genau einem Jahr haben die Freundinnen Kristine Zeller und Kati Ernst Ooshi von Berlin aus übers Internet auf den Markt gebracht und, Stand Juni, ausschließlich online mehr als 25.000 Stück verkauft. Bis zum Sommer war jede neue Lieferung vorab immer schon vergriffen. Die Kundinnen mussten teils bis zu neun Wochen warten, bis die Bestellung eintrudelte. „Ganz klar, der Markt ist da“, resümieren die Gründerinnen. „Nur hat das ziemlich lange niemand gesehen“, schiebt Kati Ernst nach.

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