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Start-up Miles : Geld verdienen mit Carsharing

Mit seinen 3000 Fahrzeugen ist Miles die Nummer Drei auf dem deutschen Carsharing-Markt. Bild: Miles Mobility

Für die Carsharing-Branche ist die Pandemie schwierig. Trotzdem meldet das Berliner Start-up Miles einen Erfolg.

          3 Min.

          Lässt sich mit Carsharing-Diensten schon nach kurzer Anlaufzeit Geld verdienen? Viele Beobachter sind skeptisch. Bei Oliver Mackprang, Vorstandschef von Miles, der Nummer drei auf dem deutschen Carsharing-Markt, ist Stolz in der Stimme herauszuhören, wenn er widerspricht: „Wir haben uns 2019 das Ziel gesetzt, 2020 in allen Städten die Profitabilität zu erreichen“, sagt er. „Das ist uns trotz Corona gelungen.“

          Carsten Germis

          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          Miles vermelde als erster Carsharer in Deutschland den Break-even, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Es sei dem 2016 in Berlin gegründeten Unternehmen im Oktober letzten Jahres sogar gelungen, die Gesamtprofitabilität als Unternehmen zu schaffen. „Wir hätten auch im November und Dezember schwarze Zahlen geschrieben“, sagt Finanzvorstand Eyvindur Kristjansson. „Aber dann kam der zweite Lockdown.“

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