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Starliner hebt ab : Boeing schafft es mit Verspätung ins Weltall

  • Aktualisiert am

Mit jahrelanger Verzögerung und gewaltigem Rückstand auf den Wettbewerber SpaceX hat Boeing einen Meilenstein in seinem Raumfahrtgeschäft erreicht.

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          lid. New York ⋅ Mit mehreren Jahren Verzögerung und gewaltigem Rückstand auf den von Elon Musk geführten Wettbewerber SpaceX hat Boeing einen wichtigen Meilenstein in seinem Raumfahrtgeschäft erreicht. Der amerikanische Luftfahrtkonzern brachte am Donnerstag seine Raumkapsel „Starliner“ ins Weltall auf den Weg zur Raumstation ISS. Diese Kapsel ist Teil eines milliardenschweren Programms, mit dem die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA nach jahrelanger Pause wieder Astronauten ins All bringen will.

          SpaceX ist dies schon geglückt, Boeing bislang aber noch nicht. Der jetzt gestartete Starliner-Flug ist zunächst noch eine unbemannte Testmission. Ein Termin für einen Flug mit Astronauten steht noch nicht fest, wäre aber noch in diesem Jahr denkbar. Boeings Start verlief nicht ganz reibungslos, zwei der zwölf Raketentriebwerke fielen aus. Dies habe aber nach Angaben von Boeing durch Redundanzen im System ausgeglichen werden können, sodass die Mission dadurch nicht gefährdet sei. Die Kapsel hat Essen und Ausrüstung für die ISS an Bord.

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