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In China : Starbucks liefert jetzt auch Kaffee

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Starbucks verzichtet aus Umweltgründen auf Plastikstrohhalme, will aber trotzdem mit Lieferungen beginnen. Bild: EPA

Für Starbucks wird China bald wichtiger sein als der amerikanische Heimatmarkt. Jetzt startet die Cafékette ein neues Projekt.

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          Kaffee-Enthusiasten in China müssen demnächst nicht mehr ihr Haus oder Büro verlassen, um an Heißgetränke einer auf der ganzen Welt bekannten Marke zu gelangen. Die Cafékette Starbucks wird in Zukunft Getränke und Snacks auch außer Haus liefern, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Dazu geht sie eine Kooperation mit Ele.me ein, einer auf Essenslieferungen spezialisierten Tochtergesellschaft des chinesischen Onlineriesen Alibaba. Offiziell soll die Zusammenarbeit am Donnerstag verkündet werden.

          In der vergangenen Woche hatte es geheißen, Starbucks werde von Herbst an in Peking und Schanghai mit einem Partner zusammen Lieferungen anbieten. Die Cafékette arbeitete mit dem Tech-Konzern schon für die Aufrüstung einer Filiale in Schanghai zusammen. Die Kooperation mit Tencent im mobilen Bezahlen bleibe von dem neuen Projekt unberührt.

          Zuletzt war der Umsatz von Starbucks in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Erde leicht zurückgegangen. Das Unternehmen geht dennoch davon aus, dass der Absatz in dem Land in den kommenden zehn Jahren größer sein wird als im amerikanischen Heimatmarkt. „Lieferungen werden insgesamt zu einem Lifestyle-Ritual in China“, wird Belinda Wong zitiert, die China-Chefin von Starbucks.

          STARBUCKS

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          Insgesamt würden sich die Gewohnheiten der Konsumenten ändern. Parallel wächst die Zahl der Filialen rasant. Bis Ende 2022 will das Unternehmen 6000 Cafés in 230 chinesischen Städten betreiben. Schon heute verfügt die Kette über 28.000 Filialen in 77 Ländern.

          Starbucks hatte erst vor wenigen Tagen bekannt gegeben, in allen Lokalen künftig auf Plastikstrohhalme verzichten zu wollen – auch, um sich als umweltfreundlich zu positionieren. Damit sollen jährlich mehr als eine Milliarde Stück eingespart werden. Als Ersatz gibt es einen Becher mit schnabelförmiger Öffnung für Kaltgetränke, alternativ Strohhalme aus Papier oder kompostierbarem Plastik.

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