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Star-Jurist Kenneth Feinberg : „Vorsicht vor der amerikanischen Justiz“

Kenneth Feinberg, aufgenommen in seiner Anwaltskanzlei in Washington. Das Foto ist allerdings schon älter, es stammt aus dem Jahr 2009. Bild: Reuters

Glyphosat-Schlichter Kenneth Feinberg sagt im F.A.Z:-Interview, Bayer sollte mit dem Vergleich zufrieden sein. Er sieht darin auch eine Lektion für andere Unternehmen. Ein Interview.

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          Herr Feinberg, Bayer-Chef Werner Baumann hat gesagt, der Glyphosat-Vergleich sei eine Erleichterung für ihn, könnte ihn aber auch wütend machen. Können Sie die Wut verstehen?

          Roland Lindner
          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Natürlich. Es macht ihn genauso wütend wie die Führung von Volkswagen nach dem Emissionsskandal. Oder BP nach der Ölpest. Manager auf der ganzen Welt finden, dass das amerikanische Rechtssystem unfair ist und Kläger begünstigt. Das frustriert sie und macht sie wütend, und zwar übrigens nicht nur in Europa oder Asien, sondern auch in Amerika selbst. Aber dieses System ist nun einmal Teil der amerikanischen Geschichte. Es ist seit 200 Jahren so, und ich bezweifle, dass es sich jemals ändert.

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