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Stärkerer Fokus auf Berlin : Deutsche Wohnen verkauft 6000 Wohnungen

  • Aktualisiert am

Die Deutsche Wohnen hat sich selbst von 6000 Wohnungen enteignet. Bild: dpa

500 Millionen Euro nimmt die Deutsche Wohnen durch den Verkauf von Wohnungen in Nord- und Ostdeutschland ein. Der Konzern will sich mehr auf große Städte wie Berlin konzentrieren.

          Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen nimmt durch den Verkauf von mehr als 6000 Wohneinheiten etwa 500 Millionen Euro netto ein. Damit solle vornehmlich der Kauf von knapp 3000 Wohneinheiten in westdeutschen Metropolregionen finanziert werden, teilte das Unternehmen am Montagabend in Berlin mit. Die veräußerten Immobilien befinden sich den Angaben zufolge überwiegend in Kiel, Lübeck, Erfurt und Chemnitz. Käufer ist die ZBI Gruppe aus Erlangen.

          Trotz der aktuellen Diskussion um Beschränkungen des Mietmarktes bis hin zu Enteignungen zeigte sich Deutsche Wohnen zuversichtlich für die weitere Entwicklung. Man sei „aufgrund der positiven Fundamentaldaten davon überzeugt, dass die Metropolregionen in Deutschland, vor allem Berlin, weiterhin an Attraktivität und Wert gewinnen werden“, hieß es in der Mitteilung weiter.

          Erst am Wochenende hatte sich die die Bundesregierung tragende Koalition auf eine Verschärfung beim Mietrecht geeinigt. In Berlin wurde zuletzt über noch weitergehende Schritte diskutiert.

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