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Entwicklung von Unternehmen : Schnelligkeit braucht stabile Strukturen

Finanzvorstände Ute Wolf (Evonik) und Luka Mucic (SAP) geben auf dem Deutschen Betriebswirtschaftler-Tag erste Antworten auf die Fragen, die die Unternehmen aktuell beschäftigen. Bild: Susanne Haberland

Digitalisierung ist nicht nur eine Frage der Technik, sondern auch der Organisation. Da stehen viele Unternehmen noch am Anfang.

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          „Der Weg zu Künstlicher Intelligenz und Big Data ist dornig und steinig.“ Und längst nicht alle Versuche in dieser Richtung zeigen positive Ergebnisse, sagte Ute Wolf mit Verweis auf manche falsche Vorhersage auf den Finanzmärkten auf dem 73. Deutschen Betriebswirtschaftertag der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft in Düsseldorf. Wolf ist Finanzvorstand des Chemieunternehmens Evonik Industries AG.

          Georg Giersberg

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Der Betriebswirt“.

          Notwendig sei es trotzdem, diesen Weg zu gehen. Weil sich die Umwelt für die Unternehmen immer schneller ändere (heute Brexit mit Vertrag, morgen ohne Vertrag; heute Verschärfung des Handelsstreits zwischen den Vereinigten Staaten und China, morgen Entwarnung), müsse ein international tätiges Unternehmen immer häufiger und kurzfristiger Prognosen anpassen. Die gesamte Finanzberichterstattung werde sich aufgrund der Umweltveränderungen wie der technischen Möglichkeiten ändern.

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