https://www.faz.net/-gqe-9jla5

Spielzeughersteller Mattel : „Barbie“ verkauft sich wieder gut

  • Aktualisiert am

Barbie-Figuren des Herstellers Mattel werden auf der Spielzeugmesse „Toy Fair“ präsentiert. Bild: dpa

Die Geschäfte des amerikanischen Spielzeugherstellers Mattel laufen recht mittelmäßig. An den berühmten „Barbie“-Puppen liegt das aber nicht.

          1 Min.

          Starke „Barbie“-Verkäufe im Weihnachtsgeschäft und erhebliche Sparmaßnahmen haben dem amerikanischen Spielzeugriesen Mattel zum Jahresende überraschend wieder zu schwarzen Zahlen verholfen. Mattel schloss das Schlussquartal mit einem Gewinn von 14,9 Millionen Dollar (13,1 Mio Euro) ab, teilte der Konzern mit, der auch die Marken „Hot Wheels“ und „Fisher Price“ vertreibt.

          Der kleine Gewinn war eine handfeste Überraschung, Analysten hatten mit einem abermaligen Verlust gerechnet. Anleger reagierten begeistert und ließen die Aktie nachbörslich um 18 Prozent steigen. Im Vorjahreszeitraum war noch ein deutlicher Verlust von 281,3 Millionen Dollar angefallen. „Unsere Ergebnisse im vierten Quartal demonstrieren bedeutsame Fortschritte“, sagte Mattel-Chef Ynon Kreiz zu den neuen Zahlen.

          Ein Blick auf die Erlöse zeigt jedoch, dass sich das angeschlagene Branchenschwergewicht weiter schwer tut. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um mehr als fünf Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar. An „Barbie“ lag das jedoch nicht, ganz im Gegenteil. Der Umsatz mit der Spielzeugpuppe stieg um zwölf Prozent.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Verfasste laut Dokumenten aus der Stasi-Unterlagenbehörde über zwölf Berichte zu Kameraden: der neue Verleger der „Berliner Zeitung“ Holger Friedrich

          „Berliner Zeitung“ : Was ist das für ein Verleger?

          Der Einstieg von Silke und Holger Friedrich beim Berliner Verlag war furios. Sie veröffentlichten ein Manifest, alles sah nach Aufbruch aus. Und was ist jetzt, nach den Stasi-Enthüllungen?
          Geht’s nicht voran? Ein Mann wartet unterwegs auf das Internet.

          Mobilfunkausbau : So soll das Handy schneller werden

          Die Bundesregierung will im Mobilfunkausbau verängstigte Bürger besser informieren. Denn die bremsen zuweilen den Antennenausbau wegen möglicher Strahlenbelastung. Doch das ist nicht der einzige Grund für den lahmenden Ausbau des Netzes.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.