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Spielwarenhits 2013 : „Furby“ auf Platz eins

Bei Kindern wieder hoch im Kurs: Der „Furby“ - hier präsentiert von Sängerin Lena Meyer-Landrut Bild: AFP

Auf der Nürnberger Spielwarenmesse spekuliert die Branche, welche Spielzeuge die Helden des kommenden Weihnachtsgeschäfts werden. 2013 war der Sieger das intelligente Plüschtier „Furby“.

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          Wer die Helden des kommenden Weihnachtsgeschäfts werden, darüber spekuliert die Spielwarenbranche von Dienstag an auf der Nürnberger Spielwarenmesse. 2748 Aussteller haben ihre Teilnahme am größten Treffen der Welt für Hersteller von Puppen, Brettspielen und Plüschtieren zugesagt, die meisten von ihnen stammen aus Deutschland, danach folgt als zweitgrößte Gruppe der Kreis der chinesischen Hersteller.

          Timo Kotowski

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Wer von ihnen die Kinderherzen 2013 am besten eroberte, steht indes fest. Hoch in der Gunst stand ein Stoffknubbel, den der amerikanische Hasbro-Konzern wiederbelebt hatte: der „Furby“. Schon einmal hatte das Wesen, das sich durch ständiges Bespielen zum Liebling oder zur Kratzbürste erziehen lässt, dem Konzern einen Absatzerfolg beschert. In der komplett überarbeiteten Version gelang „Furby“ der Sprung an die Spitze der vom Marktforscher Npdgroup erstellten Absatzstatistik.

          Auf Platz drei: Der Schwerlastkran von Lego-Technik für 170 Euro Bilderstrecke

          Rund 200.000 Exemplare hat Hasbro 2013 in deutschen Kinderzimmern unterbringen können. Platz zwei in der Liste der umsatzstärksten Produkte des vergangenen Jahres belegt der Lerncomputer „Storio“ des Herstellers VTech, der mit berührungsempfindlichem Bildschirm für Kinder als erster Tabletcomputer dient.

          Erst auf Platz drei folgt das umsatzstärkste Produkt des Bausteinekonzerns Lego, der mit seiner Produktpalette insgesamt deutscher Marktführer ist. Das Einzelprodukt aus dem Hause Lego, das bei den deutschen Spielwarenhändlern für die größten Einnahmen sorgte, war ein Schwerlastkran-Modell aus der Lego-Technik-Serie, wobei der hohe Verkaufspreis von mehr als 170 Euro bei der Plazierung geholfen hat.

          Auf den weiteren Rängen folgen die Adventskalender des fränkischen Herstellers Playmobil, hinter deren 24 Türchen sich statt Schokolade Spielfiguren verbergen. Es folgen die Kinderdigitalkamera Kidizoom von VTech und der elektronische Lesestift Tiptoi mit Lernbuch vom Spielehersteller Ravensburger. Lego-Baukästen aus der Filmreihe „Star Wars“ schafften es in die Spitzengruppe, genauso wie die „Filly“-Pferde vom Simba-Dickie.

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