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Spielwaren : Verkauf von Märklin beschlossen

  • Aktualisiert am

Der größte Hersteller von Modellbahnen wechselt den Besitzer Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb

Nach wochenlanger Zitterpartie ist der Verkauf des traditionsreichen Familienunternehmens Märklin an den britischen Finanzinvestor Kingsbridge Capital perfekt. Heute sollen Details bekanntgegeben werden.

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          Nach wochenlanger Zitterpartie ist der Verkauf des traditionsreichen Familienunternehmens Märklin an den britischen Finanzinvestor Kingsbridge Capital perfekt. Am Freitag wollen Kingsbridge Capital und Märklin in einer gemeinsamen Pressekonferenz in Göppingen über den Gesellschafterwechsel informieren, teilte der Investor Donnerstag abend mit. Details wurden zunächst nicht bekannt.

          Drei der 22 Gesellschafter hatten sich bis vor wenigen Tagen geweigert, ihre Anteile an dem Modelleisenbahnhersteller zu verkaufen. Ein Verkauf von Märklin kann allerdings nur einstimmig erfolgen. Betriebsrat und IG Metall haben sich für den Verkauf an den Investor ausgesprochen, da sie der Meinung waren, daß nur er jenes frische Geld in die Firma stecken kann, das zum Überleben des Unternehmens nötig ist.

          Märklin steckt seit Jahren wegen der Kaufzurückhaltung der Konsumenten und preisgünstigerer Konkurrenz in der Krise. Im vergangenen Jahr hatte das Traditionsunternehmen im Vergleich zu 2004, wo der konsolidierte Umsatz 148,5 Millionen Euro betrug, nach Informationen der „Stuttgarter Zeitung“ nur noch 123 Millionen Euro Umsatz erzielt. Die Schulden betragen angeblich 50 Millionen Euro.

          (Siehe auch: Gesucht: Neues Leben für den Mythos Märklin)

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