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Online-Casinos : Streit in der Glücksspielwelt

Anbieter von stationärem Glücksspiel stehen in Konkurrenz zu Online-Casinos. Bild: dpa

Von Fake-News bis Wildwestmanier: Spielhallenbesitzer und Online-Anbieter von Glücksspiel gehen aufeinander los. Corona hat den Druck noch erhöht.

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          Während Zahlen zeigen, dass sich das Glücksspiel in Deutschland immer mehr ins Internet verlagert, eskaliert ein Streit zwischen stationären Spielhallen und Online-Anbietern. Auch die Bundesdrogenbeauftragte hat sich in den Disput eingeschaltet. Die Spielerträge des Marktes, auf dem nun ein Verteilungskampf entbrannt ist, wuchsen laut neuesten Erhebungen der Beratungsgesellschaft Goldmedia im vergangenen Jahr um 850 Millionen Euro auf 16,3 Milliarden Euro.

          Michael Ashelm

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Fachleute gehen von einem Gesamteinsatzvolumen von mehr als 65 Milliarden Euro aus. „Es kann nicht sein, dass sich auf dem Online-Markt jetzt bis Mitte 2021 illegale Anbieter aus dem Ausland nach Wildwestmanier ausbreiten und zugleich bundesweit immer mehr Spielhallen aufgrund des Mindestabstandsgebots schließen müssen. Das ist ein Unding. Legale Angebote müssen gestärkt, nicht geschwächt werden“, sagt der Vorstandssprecher des Verbandes der Automatenwirtschaft, Georg Stecker, der F.A.Z. Die Werbeausgaben der Online-Anbieter gerade im Fernsehen seien in den vergangenen Monaten explodiert.

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