Sparprogramm :
Henkel streicht 3000 Stellen

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„Wir haben eine Effizienzlücke”, sagt Henkel-Chef Ulrich Lehner
Der Düsseldorfer Konsumgüterkonzern Henkel startet ein Programm zum Abbau von Stellen. Bis zum Jahr 2011 sollen weltweit rund 3000 der etwa 52.000 Arbeitsplätze beim Hersteller von Pritt, Pattex und Persil wegfallen.

Der Düsseldorfer Henkel-Konzern hat im Geschäftsjahr 2007 zwar seine im Jahresverlauf nachgebesserten Umsatz- und Gewinnziele erreicht, legt aber erneut ein Sparprogramm auf. Die Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, die ab 2011 jährliche Einsparungen von rund 150 Millionen Euro bringen sollen, könnten nach bisherigen Erfahrungswerten einen Abbau von rund 3000 Stellen bedeuten, kündigte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Ulrich Lehner, bei seiner letzten Bilanzvorlage als Henkel-Chef in Düsseldorf an. Das bisher erst in Eckpunkten festgelegte Programm betrifft nach seinen Worten alle Unternehmensbereiche, Funktionen und Länder und soll die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Markenartikelkonzerns nachhaltig sichern.

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