https://www.faz.net/-gqe-7kccw

Späte Lieferung : Bahn rechnet mit neuen Siemens-ICEs in diesem Winter

  • Aktualisiert am

Zwei Jahre wartet die Bahn schon auf ICE-Verstärkung. Bild: dpa

Mit zwei Jahren Verspätung liefert Siemens neue ICEs an die Deutsche Bahn. Bahnchef Grube rechnet mit den ersten beiden Zügen noch in diesem Winter.

          Nach langem Warten rechnet die Deutsche Bahn noch in diesem Winter damit, endlich zwei neue ICE geliefert zu kriegen. „Wir haben in den nächsten beiden Wochen gute Chancen, zwei der ausstehenden 16 Siemens-Züge zu bekommen“, sagte Bahn-Chef Rüdiger Grube dem Handelsblatt.

          In den nächsten Tagen könnten die ersten Züge für den Betrieb in Deutschland zugelassen werden. „Und wenn alles gutgeht, kommen bis März acht weitere Einheiten, also vier Doppelzüge, hinzu.“

          Zunächst nur Reserve

          Eigentlich sollten die Züge von Siemens bereits vor rund zwei Jahren ausgeliefert werden, was sich aber immer wieder wegen technischer Probleme verzögerte. Sie waren zudem auch für den Einsatz in Nachbarländern bestellt, was aber zusätzliche Zulassungen erforderlich macht.

          Wegen des stark wachsenden Passagieraufkommens und der inzwischen überalterten Fernverkehrsflotte hat die Bahn besonders in den Wintermonaten kaum noch Reserven. Die neue Züge sollen jetzt zunächst bereitgehalten werden, um bei Ausfällen durch strenges Winterwetter einspringen zu können.

          Ein Bahn-Sprecher sagte, dies werde aber in diesem Jahr nicht mehr der Fall sein können, da das Personal mit der neuen ICE-3-Variante „Velaro“ noch vertraut gemacht werden müsse. Bisher waren die zwei Züge im technischen Probebetrieb.

          Die Bahn wartet weiter auch noch auf neue Doppelstock-Intercitys des kanadischen Herstellers Bombardier, die ursprünglich Ende 2013 einsatzbereit sein sollten. Sie werden jetzt erst ab dem Jahr 2015 erwartet.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Erstes Zeitungsinterview : AKK stellt sich vor ihre Soldaten: „Kein Generalverdacht“

          In ihrem ersten Zeitungsinterview als Verteidigungsministerin spricht Annegret Kramp-Karrenbauer über ihr Verhältnis zum Militär, über das Vermächtnis der Männer des 20. Juli und über den Lieblingspulli ihrer Teenagerzeit. Auch in kritischen Zeiten werde die Truppe ihr Vertrauen genießen.
          Freiherr von Boeselager sind humanitäre Missionen wichtiger als die prunkvollen Traditionen des Malteserordens. Deswegen ist er oft vor Ort, wie hier bei einem Schlafkrankheitspatienten im südsudanesischen Yei.

          FAZ Plus Artikel: Malteserorden : Der bescheidene Großkanzler

          Albrecht Freiherr von Boeselager führt den ehrwürdigen Malteserorden. Als Großkanzler bricht er mit der Tradition – damit der Orden besser helfen kann. Das macht ihm nicht nur Freunde.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.