https://www.faz.net/-gqe-7k31j

SpaceX : Erstmals bringt ein Privatunternehmen Satelliten ins All

  • Aktualisiert am

Die Falcon-9-Rakete hebt ab. Bild: AP

Zum ersten Mal hat ein privates Unternehmen einen Satelliten ins All gebracht. Für SpaceX-Gründer Elon Musk ist das erst der Anfang.

          Zum ersten mal bringt ein privates Unternehmen einen Satelliten ins All. Die amerikanische Firma SpaceX fliegt im Auftrag des europäischen Unternehmens SES.

          Die Rakete startete nach Angaben eines SpaceX-Sprechers um 23.41 Uhr europäischer Zeit von Cape Canaveral aus im amerikanischen Bundesstaat Florida. Rund 14 Minuten später habe die dafür eingesetzte zweistufige Falcon-9-Rakete den Kommunikations-Satelliten auf eine Umlaufbahn um die Erde gebracht. Der Satellit wiegt beinahe 3 Tonnen und kostete umgerechnet etwa 74 Millionen Euro.

          SpaceX hatte schon im Mai Weltraum-Geschichte geschrieben, als seine unbemannte Raumkapsel „Dragon“ als erstes privates Raumschiff an die Internationale Raumstation ISS andockte. Die Firma, die der Internetunternehmer Elon Musk gründete, ist neben Orbital Sciences einer von zwei privaten Anbietern, die für die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa Nachschub zur ISS bringen. Die Nasa selbst wiederum hatte im Jahr 2011 ihr Space-Shuttle-Programm eingestellt und verfügt damit nicht mehr über eine eigene Weltraumflotte.

          SpaceX-Gründer Musk, der auch den Elektro-Auto-Hersteller leitet, will mit der verbesserten Falcon-9-Rakete nun auch im lukrativen Satellitengeschäft Fuß fassen. Die Luxemburger SES, weltweit die Nummer zwei auf dem Satellitenmarkt, lies ihre Produkte bislang von europäischen Ariane- oder russischen Proton-Raketen befördern.

          Weitere Themen

          Zahlen Inselbewohner bald extra?

          FAZ Plus Artikel: Paketzustellung : Zahlen Inselbewohner bald extra?

          Fürs Porto gilt bislang: Alle zahlen gleich viel, solang nach Deutschland versendet wird. Doch Pakete auf Inseln zu bringen, wird der Post inzwischen zu teuer. Sie erwägt einen Zuschlag – doch dagegen gibt es Proteste.

          Indien verbietet E-Zigaretten Video-Seite öffnen

          Todesfälle durch Vaping : Indien verbietet E-Zigaretten

          In letzter Zeit kam es aber vermehrt zu Lungenkrankheiten und sogar Todesfällen, die Ärzte auf das sogenannte Vaping zurückführen. Viele Regierungen stören sich auch daran, dass die Industrie gezielt Jugendliche anspricht.

          Topmeldungen

          Reformpaket gegen Klimawandel : Der Tag der Entscheidung

          Nach monatelangen Debatten steht die Bundesregierung vor einer klimapolitischen Richtungsentscheidung. Verschiedene Maßnahmen stehen zur Wahl. Eine Übersicht.

          Rechtsextreme Netzwerke : Wie stoppt man den Hass?

          Rechtsextreme Netzwerke stiften im Internet immer wieder zu blutigen Taten an. In einer neuen Studie untersuchen Physiker die Dynamiken des Hasses – und entwickeln vier Strategien dagegen.
          Eine Insel mit zwei Bergen – auch Jim Knopf wird zuverlässig zugestellt.

          Paketzustellung : Zahlen Inselbewohner bald extra?

          Fürs Porto gilt bislang: Alle zahlen gleich viel, solang nach Deutschland versendet wird. Doch Pakete auf Inseln zu bringen, wird der Post inzwischen zu teuer. Sie erwägt einen Zuschlag – doch dagegen gibt es Proteste.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.