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Spektakuläre Personalie : Soll John Legere Wework auf Vordermann bringen?

  • Aktualisiert am

Ein Wework-Büro in Illinois Bild: AFP

Der Konzern Softbank will seinem angeschlagenen Unternehmen Wework mit einem Führungswechsel wieder auf die Beine helfen, berichtet das „Wall Street Journal“: John Legere hat zuletzt die amerikanische T-Mobile-Tochter aufpoliert.

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          Der japanische Technologieinvestor Softbank will einem Bericht zufolge mit einer spektakulären Personalie den angeschlagenen Büroraum-Anbieter Wework auf Vordermann bringen. Softbank-Chef Masayoshi Son hat es dabei auf niemand Geringeren als den zuletzt sehr erfolgreichen Chef der amerikanischen Telekom-Mobilfunktochter T-Mobile-US John Legere abgesehen, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

          Der 61-jährige Legere hat T-Mobile US in den vergangenen Jahren zur Ertragsperle im Telekom-Konzern gemacht und steht kurz vor der Fusion mit dem Konkurrenten Sprint. Dem Bericht zufolge ist es noch unklar, ob es Son gelingt, Legere von einem Wechsel zu überzeugen oder ob nicht doch noch ein anderer Kandidat den Vorzug erhält.

          An der Börse sorgte der Bericht für Verunsicherung unter den den T-Mobile-US-Aktionären. Die Anteile des amerikanischen Mobilfunkers, von denen etwas mehr als 60 Prozent der Deutschen Telekom gehören, büßten bis zu vier Prozent ein, konnten sich zuletzt aber wieder etwas erholen.

          Softbank muss für das einstige Vorzeige-Start-up Wework dringend einen neuen Chef finden. Zuletzt hatte es schlechte Nachrichten gehagelt. So scheiterte der Börsengang, die Bewertung krachte zusammen und das Geld wurde knapp – bis Softbank weitere Milliarden Dollar in das Unternehmen pumpte und seitdem die Mehrheit besitzt.

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