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Deutsche Fleischindustrie : „Keinerlei Skrupel, auszubeuten“

Nach dem Infektionsschutzgesetz bekommen Werkvertragsarbeiter in Quarantäne zunächst Geld von der öffentlichen Hand. Wie es danach weiter geht, weiß man nicht. Bild: dpa

Piotr Mazurek klärt ausländische Werkvertragsarbeiter über ihre Rechte auf dem deutschen Arbeitsmarkt auf. Im Interview spricht er über die Zustände in der deutschen Fleischindustrie. Auch er fordert ein Verbot von Werkverträgen.

          2 Min.

          Piotr Mazurek arbeitet für die Beratungsstelle Faire Mobilität. Die klärt ausländische Arbeitnehmer seit 2011 in ihrer Muttersprache auf über ihre Rechte auf dem deutschen Arbeitsmarkt, organisiert vom Deutschen Gewerkschaftsbund, finanziert vom Bundesarbeitsministerium. Mazurek arbeitet in Oldenburg und damit im Zentrum der deutschen fleischverarbeitenden Industrie. Dort hat er seit Jahren mit den Beschäftigungsverhältnissen ausländischer Werkvertragsarbeiter zu tun.

          Andreas Mihm
          Wirtschaftskorrespondent für Österreich, Ostmittel-, Südosteuropa und die Türkei mit Sitz in Wien.

          Herr Mazurek: Wie ist die Stimmung bei den in Gütersloh unter Quarantäne stehenden Leuten?

          Die sind noch mehr verunsichert als sonst schon: wenig Information, Sorge um die Gesundheit. Manche sind wütend, weil sie als Schuldige an dem Covid-19-Ausbruch stigmatisiert werden.

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