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Snowboardpionier : Jake Burton ist tot

Jake Burton Carpenter - Bild aus dem Jahr 2002 Bild: AP

Sein Name ist untrennbar mit dem Snowboarden verbunden: Jake Burton. Der Pionier der Sportart ist nach einem Krebsleiden gestorben.

  • Aktualisiert am
          1 Min.

          Der Snowboard-Pionier Jake Burton Carpenter ist tot. Carpenter sei in der Nacht zum Donnerstag im Alter von 65 Jahren gestorben, sagte eine Sprecherin des von ihm gegründeten Unternehmens der Deutschen Presse-Agentur. Die Todesursache sei eine Krebserkrankung gewesen, hieß es in einer Mitteilung von John Lacy, der das Unternehmen gemeinsam mit Carpenters Ehefrau Donna leitet. „Schweren Herzens müssen wir mitteilen, dass Jake im Kreise seiner Familie in Folge von Komplikationen seines zurückkehrenden Krebses friedlich verstorben ist.“ Und: „Er war der Gründer, die Seele des Snowboardens, derjenige, der uns den Sport gegeben hat, den wir alle so lieben.“

          Im Jahr 2011 erhielt Burton die Diagnose Hodenkrebs. Nach einer Therapie galt der Snowboard-Pionier als geheilt. Vor knapp  einer Woche teilte er seinen Mitarbeitern jedoch mit, dass sein Krebs zurückgekehrt sei.

          Der 1954 geborene Carpenter hatte schon früh mit dem Skifahren begonnen und dann Vorformen des Snowboards entdeckt, weiterentwickelt, produziert und vermarktet. In einem Interview mit der F.A.Z. betonte er einmal, was er mit der Entwicklung des Snowboards beabsichtigt habe: „Spaß haben  - das ist alles, worum es geht.“

          Nach einem Wirtschaftsstudium hat Jake Burton in den siebziger Jahren das Snowboard erfunden. Zunächst tingelte er von einem amerikanischen Skigebiet zum nächsten, um seine Bretter zu verkaufen. In den 70er Jahren gründete er sein eigenes Snowboard-Unternehmen im amerikanischen Bundesstaat Vermont und wurde vielfacher Millionär.

          Olympiasieger Shaun White mit einem Burton-Snowboard

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