„Zwei Milliarden Nutzer sind möglich“
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Ein Gespenst geht um: Snap-Chef Evan Spiegel vor seinem Logo Bild: Getty
Snapchat-Gründer Evan Spiegel spricht im F.A.Z-Interview über seine Jagd auf Facebook, die Regulierung in der EU und das umstrittene neue Design seiner App.
Herr Spiegel, sollten soziale Netzwerke stärker reguliert werden?
Zunächst einmal bin ich fest davon überzeugt, dass man ein großartiges Geschäft aufbauen und gleichzeitig die Privatsphäre von Nutzern respektieren kann. Für mich ist das, was die EU-Kommission macht, sehr umsichtig und vorausschauend. Wie sie über Privatsphäre denkt und wie sie den Nutzern mehr Einfluss und Entscheidungsgewalt geben will.
Sie spielen auf die kommende Datenschutzgrundverordnung an?
Das ist ein Teil davon, aber ich meine mehr die philosophischen Ideen dahinter. Europa führt die Diskussion über Privatsphäre an. Vielleicht, weil es hier ein Gefühl gibt, dass Demokratien verwundbar sein können und man deshalb über Produkte und Dienstleistungen gut nachdenken sollte, um die Freiheit in der Gesellschaft zu bewahren. Ich finde es großartig, dass Europa hier Vordenker ist.
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