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Smartphone-Markt : Huawei und der Kampf um Europa

Ein Huawei-Handy bei einer Präsentation in London. Bild: AP

Amerika setzt Huawei unter Druck. Die Chinesen kämpfen mit den Folgen und versuchen den Absatzmarkt Europa zu verteidigen. Und die Profiteure von Trumps Politik sitzen in Korea.

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          Zwischen China und Amerika liegt auf der einen Seite viel Wasser und auf der anderen ein wichtiger Absatzmarkt. Kein Wunder, dass Huawei immer wieder in Europa auftritt, wenn es sich gegen die Vereinigten Staaten verteidigt. Der chinesische Technologiekonzern ließ seinen EU-Beauftragten Abraham Liu am Dienstag in Brüssel auflaufen, um dort vor den Vereinigten Staaten zu warnen. „Das ist nicht nur ein Angriff auf Huawei. Das ist ein Angriff auf die liberale, regelbasierte Wirtschaftsordnung“, sagte Liu und bezog sich damit auf das Dekret des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, der für Unternehmen seines Landes den Handel mit Huawei-Produkten stark eingeschränkt hat.

          Marco Dettweiler
          Jonas Jansen

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Denn auch wenn die Amerikaner mit einer 90-Tage-Frist den Sanktionen etwas Aufschub gegeben haben, sieht sich Huawei durch die Blockade des Android-Betriebssystems durch den amerikanischen Technologiekonzern Google stark unter Druck gesetzt. Die Ungewissheit, was mit den zukünftigen Smartphones aus dem Hause Huawei passiert, wenn sie nicht mehr wie bisher das Betriebssystem von Google nutzen können, lag deshalb auch wie ein Schleier über der Vorstellung neuer Smartphones aus der Honor-Reihe, einer Tochtermarke von Huawei, in London.

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