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Tschechische VW-Marke : Škoda im Spagat

Fertigung im Stammwerk in Mladá Boleslav Bild: Robert Gommlich

Unter Klaus Zellmer richtet sich der Autohersteller neu aus. Mehr Einstiegsmodelle sollen Billiganbieter auf Abstand halten – ohne die Marke zu beschädigen. Für die Heimat Tschechien steht viel auf dem Spiel.

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          Es wirkt, als wenn die Toten in Mladá Boleslav noch immer über ihr Lebenswerk wachen. Auf einem Friedhof im Süden der tschechischen Industriestadt liegen Václav Klement und Václav Laurin begraben auf einem kleinen Hügel, von dem man die Škoda-Fabrik sieht, die sich über große Teile des Stadtgebiets ausbreitet.

          Christian Müßgens
          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          Vor mehr als einem Jahrhundert legten die beiden Tüftler Klement und Laurin in dem Ort nahe Prag den Grundstein für den Autohersteller Škoda, und noch immer werden sie wie Heilige verehrt, auch wenn das Unternehmen längst zum Volkswagen-Konzern gehört und sich jetzt noch stärker global ausrichtet, auf Schwellenländer wie Indien oder Vietnam. „Škoda hat in Tschechien starke Wurzeln, und das spürt man natürlich auch bei den Menschen“, sagt Vorstandschef Klaus Zellmer. „Sie tragen die Marke im Herzen und sind bereit, dafür zu kämpfen.“

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