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DriveNow und Car2Go : Sixt macht Weg für Carsharing-Fusion frei

  • Aktualisiert am

Drive Now gehört zu 50 Prozent jeweils BMW und Sixt. Bild: dpa

BMW übernimmt die Anteile von Sixt an dem Carsharing-Anbieter DriveNow. Damit ist wohl die letzte Hürde für die Fusion mit Car2Go ausgeräumt.

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          Der Autobauer BMW kauft dem Partner Sixt dessen Anteile am gemeinsamen Carsharing-Anbieter DriveNow ab. Der Münchener Dax-Konzern zahlt für rund die Hälfte an dem bisherigen Gemeinschaftsunternehmen rund 209 Millionen Euro, wie die Unternehmen am Montag mitteilten. Die Aufsichtsbehörden müssen der Transaktion zustimmen, die Freigabe wird im zweiten Quartal erwartet.

          Seit längerem wird spekuliert, dass BMW sein eigenes Carsharing-Angebot mit Car2Go vom Stuttgarter Rivalen Daimler zusammenlegen will. Dabei galt die Beteiligung des Autovermieters Sixt bisher als Hürde.

          BMW und Sixt hatten DriveNow 2011 gegründet. Der Dienst hat mehr als eine Million Kunden in 13 europäischen Städten. Car2Go, seit drei Jahren auf dem Markt, hat nach eigenen Angaben knapp drei Millionen Kunden weltweit.

          Die Marken DriveNow und Car2Go sollen erhalten bleiben, die Technik im Hintergrund allerdings fusioniert werden. Außerdem solle eine gemeinsame Internetplattform die Dienste für die Kunden bündeln.

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