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Coronafreie Flüge : Schnelltests sollen die Luftfahrt retten

Eine Flugbegleiterin hat sich ausreichend geschützt. Bild: dpa

In Rom werden für erste Flüge Passagiere vor dem Einstieg geprüft. Lufthansa plant für die nächsten Wochen mit einem Testanlauf, der mehr Amerika-Flüge ermöglichen soll. Ist das eine erste Rettung für die Luftfahrt?

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          Erst testen, dann starten. Das gilt nun für Passagiere der italienischen Fluggesellschaft Alitalia zwischen Rom und Mailand. Seit der vergangenen Woche sind zwei der täglich sieben inneritalienischen Flüge für getestete Passagiere reserviert. Testen lassen können sich die Reisenden bis zu 72 Stunden vor Abflug zu Hause, oder sie nutzen Schnelltests in einem für Autos erreichbaren „Drive-in“, der auf dem Langzeitparkplatz des römischen Flughafens Fiumicino eingerichtet wurde. Abfliegende Passagiere erhalten dort Vorrang – auf einer Spur mit weniger Wartezeit. Das Ergebnis soll nach 25 Minuten vorliegen. Falls die potentiellen Passagiere erfahren, dass sie sich infiziert haben, gibt es die Möglichkeit, den Abflug in die Zukunft zu verschieben.

          Tobias Piller

          Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland mit Sitz in Rom.

          Timo Kotowski

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Roms Flughafen Fiumicino und die Gesellschaft Alitalia versuchen mit den neuen Prozeduren, ihr Fluggeschäft wiederzubeleben. Hinter dem Testlauf für Inlandsstrecken steht ein größerer Plan. Marco Troncone, Chef von Aeroporti di Roma, nennt als strategisches Ziel, nach einem erfolgreichen Versuch das Modell auszuweiten, damit auch interkontinentale Flüge von den Aufsichtsbehörden als sicher eingestuft werden. Insbesondere die Transatlantikstrecke zwischen Rom und New York hat er Blick.

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